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| 20-04-2010 |
Firmen suchen Ingenieure | |
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Auch in der Wirtschaftskrise finden die Unternehmen nicht genügend Ingenieure. |
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In Deutschland mangelt es nach wie vor an Fachkräften. Trotz globaler Krise hätten im vergangenen Jahr immer noch 34.000 Ingenieurstellen nicht besetzt werden können, sagte der Direktor des Verbandes Deutscher Ingenieure (VDI), Willi Fuchs , am Montag auf der Hannover Messe unter Berufung auf eine gemeinsame aktuelle Studie mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).
Mit einem so deutlichen Fachkräftemangel habe man im Krisenjahr 2009 nicht gerechnet. Fuchs bezifferte die dadurch entgangene Wertschöpfung für Deutschland auf mehr als drei Milliarden Euro.
Die Arbeitslosenquote bei Ingenieuren liege mit 2,4 Prozent "immer noch auf Vollbeschäftigungsniveau", sagte Fuchs. Der Studie zufolge arbeiten in Deutschland rund 1,5 Millionen Ingenieure. Jeder vierte Akademiker in Deutschland sei Ingenieur, jedoch arbeite nur die Hälfte aller Ingenieure in diesem Beruf. Laut der Studie sind zum Beispiel knapp 10 Prozent aller Ingenieure in wirtschaftswissenschaftlichen Berufen tätig.
Der Fachkräftemangel wird der Studie zufolge noch durch den demografischen Wandel verschärft. "In Folge alternder Belegschaften werden ab 2018 rund 44.000 Ingenieure jährlich in den Ruhestand gehen", sagte IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös.
Zugleich aber werde die Entwicklung zu einer forschungs- und wissensintensiven Gesellschaft darüber hinaus einen zusätzlichen Bedarf an Ingenieuren erzeugen, der "schon heute nicht mehr gedeckt werden kann".
Angesichts der in Zukunft sinkenden Gesamtstudierendenzahlen seien beträchtliche Anstrengungen notwendig, um der weiteren Verschärfung des Ingenieurengpasses entgegenzuwirken, betonte Klös.
dpa |
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