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| 25-02-2010 |
Auf Stahl gebaut | |
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Das Kohlenpott-Image ist längst überholt. Essen ist eine blühende Kulturstadt - und rückt ihre Vorzüge jetzt im Rahmen des Großprojektes Ruhr 2010 geschickt in den Vordergrund. Deutschlands größter Filmpalast, viele Museen und Theater und eine grüne Umgebung machen die Metropole zum Erlebnis. |
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Sie gilt als die schönste Zeche der Welt. Spätestens seit der eindrucksvollen Eröffnungsfeier der Kulturhauptstadt Europas auf Zollverein ist das Essener Industriedenkmal auch weit über Deutschland hinaus bekannt. Genau wie die "Metropole Ruhr" selbst. Eine Chance, die die Städte der Region nutzen wollen. Denn noch immer kämpfen sie gegen ihr Kohlenpott-Image. Dabei ist der Bergbau vielerorts Geschichte. In Essen wurde die letzte Kohle vor 25 Jahren gefördert - auf Zeche Zollverein.
"Wandel durch Kultur - Kultur durch Wandel" lautet der Slogan von Ruhr 2010. Auf dem 100 Hektar großen Areal der Zeche Zollverein wird deutlich, was das bedeutet. Schon früh zogen Künstler und Kreative in die leerstehenden Gebäude, die seit 2001 zum Unesco-Welterbe gehören.
In der ehemaligen Kohlenwäsche hat das Ruhr Museum ein neues Zuhause gefunden - es thematisiert Geschichte und Gegenwart der Region. Das Casino Zollverein überzeugt mit innovativer Küche, und im Sommer ist das Werksschwimmbad auf der Kokerei ein beliebter Treffpunkt, während im Winter eine Eisbahn lockt.
dpa |
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