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| 25-05-2010 |
Diskriminierung von Frauen | |
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Der Pharma-Riese Novartis ist von einem US-Gericht wegen Diskriminierung schuldig gesprochen worden. Dem Urteil zufolge hat der Konzern Frauen bei Beförderungen übergangen, für gleiche Arbeit nicht den gleichen Lohn gezahlt und Schwangere benachteiligt. |
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In drei Punkten hatten weibliche Angestellte Novartis auf Diskriminierung verklagt - und in allen drei Punkten gab ihnen das Gericht recht: Laut dem Urteil des New Yorker Gerichts soll der Pharmariese Frauen bei Beförderungen übergangen haben, für gleiche Arbeit nicht den gleichen Lohn ausbezahlt und Schwangere benachteiligt haben. Unternehmensanwälte hatten die Vorwürfe zuvor als ungerechtfertigt bezeichnet.
Der seit fünf Wochen laufende Fall ist die größte Klage wegen Diskriminierung gegen Frauen in den USA. Wird Novartis für schuldig befunden, könnten die Abgeltungen und Strafgelder in die Milliardenhöhe gehen. Denn die 13 betroffenen Novartis-Mitarbeiterinnen stehen in der Sammelklage stellvertretend für 5600 Arbeitnehmerinnen, die zwischen 2002 und 2007 für den Konzern gearbeitet haben. Ihnen allen steht es frei, sich der Klage anzuschließen.
Schon jetzt muss Novartis Schadenersatz in der Höhe von 3,37 Millionen Dollar zahlen - und eine im Umfang noch zu bestimmende Buße. Die neunköpfige Jury kann nicht nur die Höhe der Wiedergutmachung bestimmen, die die Opfer erhalten. Sie kann auch darüber befinden, ob das Unternehmen mit Strafzahlungen belegt werden soll. Über weitere Kompensationszahlungen soll noch entschieden werden.
dpa |
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